Nein — das gehört dazu, und der Rost arbeitet sogar zu Ihrem Vorteil. Ein gebrauchter Container ist zehn bis fünfzehn Jahre um die Welt gefahren: auf Decks im Pazifik gestapelt, mit Kränen in Schiffe hinein- und wieder herausgehoben, über die Straße durch Rotterdam und Hamburg. Einen Seereisenden ohne eine einzige Delle gibt es nicht — und diese Dellen sagen nichts darüber aus, was der Container leistet: trocken halten und dicht abschließen.
Warum Rost hier keine Schwäche ist. Seecontainer sind aus Corten-Stahl gefertigt, wetterfestem Stahl, der eigens dafür entwickelt wurde, im Freien zu bestehen. Kommt die Oberfläche mit Salzwasser und Luft in Berührung, bildet sich eine dünne, dichte Rostschicht, die sich fest mit dem Stahl verbindet und ihn abschließt. Diese Schicht ist der Schutz — genau so übersteht ein Container jahrelang die See ohne Wartung. Oberflächlicher Rost auf Paneelen oder Eckstielen ist also keine Beschädigung, sondern der Stahl, der sich selbst schützt.
Worauf wir bei der Prüfung sehr wohl achten:- Rost, der durch den Stahl hindurchgeht (Perforation), vor allem in den Bodenträgern und an der Unterseite — das lehnen wir ab oder reparieren wir
- Dellen, die die Türen beeinträchtigen: die Tür muss sich leicht schließen lassen und die Dichtungen müssen abdichten
- Das Dach: keine Risse, keine Stellen, an denen Wasser stehen bleibt
- Der Boden: stabil, trocken, keine weichen Stellen
Der Unterschied zwischen unseren Klassen A, B und C liegt also nahezu ausschließlich im Aussehen — nicht darin, wie gut er funktioniert. Möchten Sie ein makelloses Äußeres ohne Spuren? Dann wählen Sie A-Qualität oder einen neuen One-Trip, oder lassen Sie ihn bei uns in Ihrer eigenen RAL-Farbe lackieren.